Teil eines Werkes 
11. Th. (1828) Sämmtliche dramatische Werke
Entstehung
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Sie fuͤllt mir den Pallaſt wohl nicht mit Wohlgeruͤchen.

Du aber willigſt ein, ſie Deine Frau zu nennen?

300 Sultan Bimbambum Sultan.

Im! hm! ich kenne weder ſie, noch ihre Ahnen. Buͤckling..

Doch thut ſie ſehr bekannt mit Deinen Unterthanen. Sultan.

Das kann wohl ſeyn; ſie mag vielleicht in Huͤtten wimmern.

Wir thun uns Allerhoͤchſt darum gar nicht bekuͤmmern.

Doch weil das dumme Beeſt den Verar ſich erſehn,

So moge alſobald die Hochzeit vor ſich gehn. Man hole ſie herbei.

Buͤckling. Da kömmt ſie ſchon geſchlichen. Sultan..

Zehnte Scene. Frau Armuth. Die Vorigen. Frau Armuth. Herr Sultan, ich bin da, und will mich gern bequemen, Den Vetter Verax hier zum Eh'gemahl zu nehmen. Er jammert mich, wir ſind ganz nahe Anverwandte,

und auch noch uͤberdies von Alters her Bekannte.

In meinem Hauſe hat er lange Zeit gewohnt,

und mit der Zunge mich am meiſten noch verſchont. 3 Sultan. In Gottes Namen iſt der Braͤut'gam Dir zu gonnen. (zu Verax)