Teil eines Werkes 
11. Th. (1828) Sämmtliche dramatische Werke
Entstehung
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oder die Gefahren der Jugend. 7

Dieth. Man ſagt, er habe es in unſrer Hand⸗ lung verloren.

Herrm. Der ploͤtzliche Tod Ihres Vaters hat uber die Begebenheit einen Schleyer geworfen, den Gott allein durchſchaut. Mir gnuͤgt indeſſen an Erlens Aus⸗ ſage; ich kenne ihn; er log nie.

Dieth. Nun wohl! Was kann ich fuͤr ihn thun?

Herrm. Ihn zu unterſtutzen halte ich fuͤr Pflicht. Wie? das ſey Ihre Sorge. Der Mann iſt edel und ſtolz; geradezu Wohlthaten von Ihnen annehmen, das wird er nicht..

Dieth. Durch die dritte Hand?

berrm. Wie Sie wollen. Ich habe genug gethan, indem ich Sie zum Vertrauten ſeiner Noth machte.

Dieth. Ich danke Ihnen. Sie ſorgten fuͤr mein Vergnuͤgen.

Perrm.(mit Wärme) Gewiß? Iſt es noch ein Vergnuͤgen fuͤr Sie?

Dieth.(ſanft verweiſend) Herrmann!

Herrm. Verzeihen Sie mir! Sie haben Schreiben und Rechnen bey mir gelernt. Der Hofmeiſter ſchlägt mich noch zuweilen in den Nacken.

Dieth.(vruckt ihm wohlwollend die Su) Guter Herrmann!.

Herrm. Jetzt noch ein Wort als aufnann Unſer Korreſpondent in Sachſen

Dieth. Iſt ein langweiliger Korreſpondent.