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Schönzopf verbeugte ſich und ſagte mit Emphaſe:
„Ja, er iſt ſo daß ich ihn nicht wieder erkannte.“
Johann war jetzt der glücklichſte Menſch. Caro⸗ line hatte keine anderen Wünſche als die ſeinigen. Die Heirath ſoll nach zehn Tagen ſtatifinden. Man wird keine Hochzeit halten, aber Caroline verlangt
durchaus, daß Schönzopf an dem in ihrem Hauſe ver⸗
anſtalteten Feſteſſen Theil nehme, worein dieſer willigt, indem er die Hand der liebenswürdigen Frau küßt.
Während der zehn Tage, welche der Vermählung vorangehen, befindet ſich Johann öfter bei Caroline als in ſeinem Entreſol. Fräulein Adelaide aber, die fortwährend bei dem Portier Erkundigungen ein⸗ zieht, erfährt bald alles Vorgefallene und hört zu ihrem Schrecken, daß Johann ſchon in den nächſten acht Tagen heirathe und ſich immer bei Madame Dorville aufhalte.
Adelaide iſt wüthend; Gift und Galle ſpeiend verläßt ſie die Loge des Portiers, läuft zu Caroline, ſteigt die Treppe hinauf und klingelt heftig; aber
Luiſe ertheilt ihr die Antwort:„Madame kann Sie nicht empfangen,“ und ſchließt die Thüre ihr vor der Naſe zu. Glühend vor Zorn kehrt die lange Mamſell in ihr elterliches Haus zurück und ſchreit, ſobald ſie dort angekommen:„Jetzt iſt's aus!. Johann heirathet in acht Tagen.. Das iſt mir gleichgültig, ich habe den Schurken doch niemals ge⸗ liebt. Aber ich will mich durchaus an demſelben Tage, wie er, verheirathen. Lieber Papa, leſen wir geſchwind einen Mann aus der Menge meiner Anbeter aus.“
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