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vrauchen Geld. das haſt Du Erinnerſt Du Dich nicht mehr, daß Alles unter uns gemeinſchaft⸗ lich ſein ſollte?“
Johann blickte Demar einige Augenblicke mit Entrüſtung anz dann ſtand er auf, legte ſeine Pi⸗ ſtolen auf den Tiſch, öffnete ſeinen Sekretär und zog zwei Beutel voll Geld aus demſelben hervor. Einen davon gab er Demar und den andern Ger⸗ vais, indem er ſagte:„Ich könnte Euch der Gerech⸗ tigkeit überliefern, aber ich will Euch lieber noch die Mittel zur Aenderung Eurer Lebensweiſe an die Hand geben. Jeder von dieſen Beuteln enthält 1200 Franken. Damit könnet Ihr Frankreich ver⸗ laſſen und in einem andern Lande Euch durch Ar⸗ beit ein ehrliches Auskommen verſchaffen“
„Du haſt vielleicht noch mehr Geld,“ ſagte Demar, der ſich zwiſchen Johann und den Tiſch, auf welchem die Piſtolen lagen, geſtellt hatte. wir könnten Dich zwingen.—„Ich werde Euch nichts mehr geben.. ich bin waffenlos.. Du kannſt mich jetzt ermorden!“
„Nein, nein!“ rief Gervais.„Auf, Demar, laß uns ſliehen, es iſt Zeit... Ich glaube Geräuſch auf der Straße zu hören!“
Die Straße war ruhig, aber bereits hatte Ger⸗
vais den Rückweg durch das Fenſter angetreten. Nach einem kurzen Zögern entſchloß ſich Demar, ihm zu folgen und bald waren die beiden Diebe verſchwunden. Jetzt warf ſich Johann wieder auf ſein Bett und ſagte:„Das alſo find meine Schul⸗


