Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

17

Fall keine anmuthige Seite mehr darbietet, faßte den Entſchluß, ohnmächtig zu werden, um ſich intereſſant zu machen. Man trug die Dame hinweg und dieſes Ereigniß machte dem Tanze ein Ende. Jeder dachte ans Heimgehen, und Johann, der nicht ohnmächtig, aber über ſeine mitten im Salon und vor Carolinens Augen an den Tag gelegte Ungeſchicklichkeit wüthend war, ſtieß einen kräftigen Fluch aus, den er in ſei⸗ nem Zorne nicht unterdrücken konnte, und verließ den Salon, Alles was ſich auf ſeinem Wege befand, links und rechts zurückdrängend.

Zweites Kapitel.

Johann erklärt ſich.

Sobald Johann nach Hauſe gekommen iſt, ver⸗ ſchließt er ſich in ſein Zimmer, ohne mit ſeinem Bedienten ein Wort zu ſprechen, welcher aus der üblen Laune ſeines Herrn den Schluß zieht, der Ball habe ihn nicht amüfirt.. Die ganze Nacht hindurch kann Johann kein Auge ſchließen und denkt fortwährend an Caroline. Den nächſten Morgen kommt Gerſac und fragt ihn, ob er ſich bei der geſtrigen Soirée amüſirt habe.

„Amüfirt!“ entgegnet Johann, indem er Gerſac ärgerlich anblickt.„Ich habe mich ſauber aufgeführt! — Warum? Was haben Sie denn gethan? Meinen

Sie, weil Sie im Erarté verloren haben?— O nein, Paul de Kock. C1. 2