Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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ihn alſo geſehen?— Gewiß. Er iſt ſelbſt gekommen, denn er wollte dieſe Taſche Niemand als mir über⸗ geben.— Wie ſieht er bei Tag aus? Ich war

geſtern Abend ſo beſtürzt, daß ich vergaß, ihn näher zu betrachten.— O, er fieht nicht übel aus.— Er ſchien mir groß.— Ja, ziemlich groß.— Ein ge⸗ meines Geſicht— Nein, durchaus nicht.. aber ſeine Haltung ſein Ton„ O, er roch auf fünfzehn Schritte weit nach Tabak.— Abſcheu⸗ lich! und Sie haben mit ihm ſprechen können?— Meine liebe Freundin, dieſer Tabakgeruch nimmt doch wohl dem Dienſte, den er mir leiftete, ſeinen Werth nicht?— Keineswegs, aber ich kann die Pfeifen nicht ausſtehne.— Uebrigens iſt der junge Mann ſehr originell. er beſitzt keine geſellſchaftliche Bildung. weiß weder mit Anſtand in einen Sa⸗ lon einzztreten, noch hinauszugehen, aber er hat ein ungeüirtes Weſen, welches gefällt. Er hat mir ſogleich alle ſeine Verhältniſſe erzählt; er heißt Johann Durand; ſein Vater, ein Handelsmann, iſt geſtorben; er wohnt bei ſeiner Mutter und be⸗ ſitzt 12,000 Livres Renten.— Zwölftauſend Livres Renten und ſich nicht in Geſellſchaft zu bewegen wiſſen. das iſt unverzeihlich!— Er geſtand mir, er habe niemals etwas arbieten oder lernen wollen. — Dieſer Herr muß ſich ſehr hübſch in einem Salon ausnehmen.— Sie können wohl denken, daß er ſich nicht behaglich fühlt; er kann nur rauchen, fluchen und Billard ſpielen.— Ach Gott! er muß ſehr roh in ſeinen Ausdrücken ſein!— Im Gegen⸗