Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Zweites Kapitel. Ein anderer Schelmenſtreich Demars— Die Bauernfamilie.

Johann und Gervais hatten Coulomniers hinter ſich, ehe noch die ſchwerfälligen Bauernburſche aus dem linnenen Häuschen hervorgekrochen waren. Johann wollte Halt machen, Gervais aber lief immer fort, denn die Furcht gab ihm Flügel; als ſie einen ſchmalen Fnßpfad eingeſchlagen hatten, ſahen ſie Jemand vor ſich herlaufen.

„Ach Gott, da iſt einer von denen, die mich geſchlagen haben,“ ſagte Gervais.—„O nein,“ ſagte Johann,„es iſt Demar, ich kenne ihn wohl.“

Dieſer war es auch. Sobald die jungen Leute ſich wieder verſammelt hatten, ſtanden ſie hinter Gebüſchen ſtille, um Athem zu ſchöpfen.

„Du haſt uns in einer ſchönen Klemme ver⸗ laſſen,“ ſagte Johann zu Demar.—„Warum wiſſet ihr eure Rollen nicht beſſer zu ſpielen?— Gervais konnte es eben nimmer aushalten.— Glaubt ihr, man könne lange in einer ſolchen Stellung bleiben und ſich nachher durchprügeln laſſen? Der Teufel ſoll mich holen, wenn ich je wieder eine Mißgeburt ſpiele.— Ich habe mich zuerſt geflüchtet, weil ich das eingenommene Geld nimmer herausgeben wollte. — Apropos, wie viel beträgt unſere Einnahme2 — Zweiundzwanzig Sous im Ganzen.— Das iſt ſauber! Wir haben nicht einmal ſo viel herausge⸗ ſchlagen, als die Perrüke koſtete.— Und die Lein⸗