Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Der alte Bauer gibt Demar ſeine zehn Sous und ſagt:„Wo geht es hinein, ich ſehe ja keine Thüre?— Da hinein. Aber wartet ein wenig, ich muß vorher ein Zeichen geben; unſere Mißgeburt könnte auch ſchlafen und dann würdet ihr nichts ſehen, weil ſie während des Schlafes ihre Köpfe unter ihren Schultern verbirgt, wie die Zeiſige.“

Demar klatſcht in die Hände. Alsbald muß Gervais den Puppenkopf aufſetzen und in demſelben Augenblicke treten der Bauer und ſeine Frau in die Bude und reiben ſich die Augen, um deutlicher zu ſehen.

„Ach! Gott, wo ſfind wir denn?“ fragte die Frau;„man ſieht ja beinahe nichts.“—„Sehen ſie, meine Herrn und Damen, hier iſt der Mann mit zwei Köpfen,“ ſagt Johann, indem er ſich

beinahe zwiſchen das Publikum und Gervais ftellt. „Ah! nun ſehe ich etwas,“ ruft der Bauer; „dort, Weib, iſt die Mißgeburt— Ach Gottl Mann, wie iſt ihr oberer Kopf ſo häßlich! was hat ſie für ſtiere Augen!“—„Blicken Sie den unteren Kopf an,“ ſagt Johann,„dieſer iſt ſchöner und er bewegt ihn gewöhnlich auch.— Laſſen Sie ihn doch ein wenig ſprechen.“

„Sprich!“ ſagt Johann, Gervais auf den Magen klopfend.—„Ich erſticke,“ murmelte dieſer und wird bereits purpurroth.

„Was hat er geſagt, Herr?“ fragt die Bäurin. —„Er hat geſagt, ſie ſeien eine ſehr ſchöne Frau. — Dieſe Mißgeburt iſt nicht ſo dumm.“—„Man