Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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8 keinen Mann mit zwei Köpfen!— Der kann auch* nicht ſchöner ſein als ein Bär.“ Die Bauern entfernen ſich und Johann ruft zur Bude hinaus:„Demar, ſetze Deinen Preis herab, Du ſiehſt, daß Niemand kommt; laß Ger⸗ vais um fünf Sous ſehen.“ Als Demar einige Neugierige in der Nähe fieht, ſo ruft er:„Heute zeigt man den Mann mit zwei Köpfen um fünf Sous, weil wir viele Leute haben; morgen aber muß man das Doppelte bezahlen, da unſere Mißgeburt ſehr theuer zu unterhalten iſt.“ Ein alter Bauer und ſein Weib gehen auf De⸗ mar zu und bezeigen nicht wenig Luſt zum Ein⸗ treten.„Ich habe noch nie eine ſolche Mißgeburt geſehen,“ ſagt der Mann;„und ich möchte doch nicht ſterben, ohne dieſelbe zu ſehen; es muß ſchön ſein.“—„Ein Mann, der zwei Köpfe hat!“ ſagt die Frau;„das iſt erſtaunlich, und Sie ſagen, Herr, da einer oben und einer unten iſt?— Ja wohl.— Wie ſitzt denn der obere?— Ganz wie die unſrigen.— Und an welchem Ort iſt der untere2 — Ah! das iſt außerordentlich; treten Sie ein, dann werden Sie es ſehen.— Wir wollen ein⸗ treten, Frau...— Nur noch einen Augenblick Geduld. Iſt Ihre Mißgeburt bösartig?— Sie iſt ſo ſanft, wie ein Lamm und ſingt ſogar, wenn man es verlangt.— Wie viel koſtet es?— Zehn Sous für Beide.— Das iſt ſehr theuer.— O ganz und gar nicht.— Bezahlt man vorher?— Dies iſt durchaus nöthig.“