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vollkommen der Anſicht der Madame bei,“ bemerkt die Wärterin; je bälder je beſſer.— Schreibe ſchnell an die Säugamme, Durand. Du weißt, in St. Germain.— St. Germain⸗en⸗Laye, nicht wahr?— Ja, mein Lieber, en Laye; vergiß auch die Einladungsbillette an die Familie, die Freunde und Bekannten nicht.. Uebrigens habe ich Dir eine Liſte gegeben.— Ja, liebe Frau. Ach, mein Gott, wie viele Geſchäfte! Mein lieber Freund Schönzopf, wollten Sie mir nicht dieſe Briefe ſchreiben helfen?— Recht gerne; es iſt noch früh am Tage, und die Fräuleins, welche ich gewöhnlich friſire, ſtehen nicht um dieſe Zeit auf.— Nun, ſo wollen wir auf mein Büreau.“ Durand geht in den Laden hinunter, in welchem ſein Büreau hinter einer kleinen Glaswand errich⸗ tet iſt. Schönzopf küßt der Wöchnerin die Hand, wirft auf das Kind einen ausdrucksvollen Blick und folzt dem Herbarißen, auf den Zehen ſchleichend, eine Gewohnheit, die er, um nicht ſchmutzig zu werden, auf der Straße angenommen hat. Wäh⸗ rend er ſich entfernt, ſagt Frau Moka:„Es hielte wohl ſchwer, einen höflicheren Pathen zu finden.“ Der Herbariſt zerkratzt fich vor ſeinem Büreau den Kopf und kaut an ſeiner Feder.„Wie müſſen doch ſolche Briefe geſchrieben werden? Da es mein erſtes Kind iſt, ſo bin ich noch nicht darin bewan⸗ dert. Wenn es ſich um ein Recept zu einem Bruſt⸗ thee oder um ein Laxirmittel handelte, ſo wäre
die Sache bald im Reinen.— Sie ſind alſo ein Paul de Kock. Xolx. 3


