Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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als ein Arzt dort ankam. Der Waſſerträger verfügte ſich ſeinem Verſprechen gemäß zu Madame Dolbert; als er vor deren Hauſe anlangte, bemerkte er den Diener von Delaberge, welcher, den Befehl ſeines Herrn befolgend, dieſen unter Stephaniens Fenſter erwartete.

Sie warten vergebens auf Ihren Herrn, ſagte Jerome zu Düpré gewendet. Er hat ſich eben auf Piſtolen geſchlagen und nur noch wenige Augenblicke zu leben; geben Sie der Madame Dolbert Nach⸗ richt davon; Herr Emil Delaberge will ſie vor ſeinem Tode noch einmal ſehen.

Der Bediente blieb über dieſe Rachricht wie verſteinert ſtehen; bevor er ſich aber aus ſeinem Staunen erholen konnte, war Jerome ſchon auf dem Wege nach Paris; denn der Auvergnate hatte ſolche Eile, zu Herrn Guerreville zu gelangen⸗ daß er ſeine Schritte verdoppelte und den größten Theil der Wagen, die nach Paris fuhren, noch hinter ſich ließ.

Trotz der angewandten Eile aber, war es ſchon ein Uhr Nachts, als Jerome nach Paris kam. Der Auvergnate bedachte nun, was zu thun wäre. Sollte er ſich ſo ſpät in der Nacht noch zu Guerreville begeben? Er hätte vielleicht, um ſich Eingang zu verſchaffen, das ganze Haus aufwecken und die Ruhe des Geneſenden, dem der Arzt die größte Schonung empfohlen hatte, ſtören müſſen. Jerome ſah wohl ein, daß er, trotz ſeines lebhaften Wunſches, Herrn Guerreville zu ſprechen, ſeinen Beſuch