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„aber, Leufel! hätte ſein Schuß nicht gefehlt, ſo würde ich ihm wohl haben vortanzen müſſen, denn er hat mit dem Losdrücken ein wenig geeilt Mein Herr, ich werde Ihnen Ihren Diener ſchicken, er wird Sie in Ihre Herberge zurückbringen.“
„Ich bitte, Jerome,“ ſagte Emil mit ſchwacher Stimme, und indem er ſich zu erheben verſuchte, „ich bitte, bringen Sie mich ſelbſt fort mein Diener iſt nicht in dem Wirthshauſe„ich fühle, daß ich tödtlich verwundet bin; ich möchte gern noch Zeit gewinnen, einige Zeilen an Herrn Guerreville zu ſchreiben, den ich auf ſo unwürdige Art ge⸗ kränkt habe„Sie können in dem Gaſthofe vor⸗ geben, Sie hätten mich auf dieſem Fußſteige ge⸗ funden„ und ich verſpreche Ihnen, Niemand zu ſagen, daß ich mich mit Ihnen geſchlagen habe.“
„Es ſeil ich will es gerne thun. Uebrigens fürchte ich mich gar nicht, mich als Ihren Gegner zu be⸗ kennen; da Sie aber Reue empfinden, ſo iſt das die Hauptſache, und ich verweigere Ihnen meinen Bei⸗ ſtand nicht.“
Hierauf beugte ſich Jerome nieder, hob den Ver⸗ wundeten auf und nahm ihn auf ſeine Schultern; dann ging er mit dieſer ſchweren Laſt beladen auf das Dorf zu, während ſich Emil bemühte, mit dem Schnupftuche das Blut zurückzuhalten, welches ſtrom⸗ weiſe aus ſeiner Wunde floß.
Der Auvergnate gelangte endlich in das Gaßt⸗ haus. Bei dem Anblick des in ſeinem Blute ſchwim⸗ menden Reiſenden beſtürmte Jedermann Jerome mit


