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„Ach, mein Herr! ich habe nicht das Recht, mich zu beklagen ich weiß ſehr wohl, daß Sie ge⸗ genwärtig ſehr geringen Antheil an mir nehmen; aber ich hoffte, daß für meinen Sohn kurz, wenn Sie gekommen wären, wenn Sie mit ihm geſprochen hätten dann würde velleicht das, was mich heute hierherführt, nicht geſchehen ſein.“
„Beruhigen Sie ſich„. nehmen Sie Platz und erzählen Sie mir, was Ste betrübt; wenn ich Ihren Kummer erleichtern und Ihnen Ihr Glück wiederherſtellen kann, ſo zweifeln Sie nicht an mei⸗ ner Bereitwilligkeit.“ ²
„Glück!... Ach. ich hatte nur ein Glück auf Erden, und das war mein Sohn; er allein machte meine Freude aus und verlieh meinem Daſein eini⸗ gen Reiz... Und nun, was ſoll aus mir werden, wenn mein Sohn mich verläßt?“
„Was ſagen Sie? Julius 4
„Will Schauſpieler werden; er hat ſich für die Provinz engagirt er will abreiſen.. ſeine Mutter verlaſſen; er iſt bereits von uns ausgezo⸗ gen Ach, mein Herr, ich hatte jo ſehr auf Sie gerechnet. auf die guten Rathſchläge, die Sie ihm würden gegeben haben... auf die Freund⸗
ſchaft, die Sie für ihn haben würden. Ich hatte
gehofft, Sie würden über meinen Sohn wachen Ach, ich hatte mich ſehr getäuſcht!..
Marie konnte nicht weiter ſprechen, Thränen erſticten ihre Stimme; ſie bedeckte ihr Geſicht mit dem Taſchentuch und that ſich vergeblich Gewalt


