Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

133

Es wäre ſchwer, die Wirkung dieſer Worte auf Stephanie zu beſchreiben; ergriffen, zitternd vor Freude, vor Liebe außer ſich, weinte und lachte ſie zu gleicher Zeit, ſie Emil ihre Hand and rief:O! Ja ich will es gern, daß Sie mein Gatte ſe⸗ 6

Die Großmama lächelte, denn für ſie hatte dieſer Auftritt nichts Außergewöhnliches; ſie hatte dieſe Frage ſchon ſeit langer Zeit erwartet, ergriff die Hand ihrer Enkelin und die von Emil, legte ſie in einander und ſagte zu ihnen:Seid glück⸗ lich. ſeid einig, meine lieben Kinder; ohne Euch etwas davon zu ſagen, habe ich dieſe Liebe wohl errathen. Herr Delaberge, ich bewillige Ihnen die Hand meiner Stephanie.

Emil küßte ehrerbietig die Hand, welche man in die ſeinige gelegt hatte, und Stephanie, die ſich nicht mehr fürchtete, ihre volle Liebe an den Tag zu legen, ſagte mit halber Stimme zu ihm:Ab⸗ ſcheulich! Sechs Wochen nicht wieder zu kom⸗ men! Ol ich war ſehr unglücklich!... Aber ich will nicht mehr an das denken Theurer Emil. Lch! welches erwartet mich, ich werde alſ Ihre Frau!

Ja! erwiderte Emil,ja... Sie werden meine Frau.. und in Gedanken fügte er hinzu.Ich muß wohl! weil es das einzige Mittel iſt, ſie zu beſitzen.