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Guerreville war ein unfreiwilliger Vertrauter von dem geworden, was man hinter ſeinem Rücken ſprach; denn wenn ſie gleich mit halber Stimme ſprach, ſo legte ſich die dicke Mama doch faſt an ſeine Ohren; aber er gab ſich den Anſchein, als hätte er nichts gehört, weil er keine Luſt hatte, in dieſe Unterhaltung gezogen zu werden.
„Reichen Sie doch Ihren Nachbarinnen zu trin⸗ ken, meine Herren, ſorgen Sie für Ihre Damen,“ rief Grillon, die beſten Stücke von jeder Schüſſel für ſich ausſuchend.
Lélan beeilte ſich ſogleich, eine Waſſerflaſche zu ergreifen und der Madame Devaur, die Wein von ihm verlangt hatte, das Glas voll zu gießen.
„Nun, was machen Sie denn da, mein Herr?“ ſagte die dicke Frau.„Glauben Sie etwa, ich habe Luſt, mir den Magen auszuſpülen?“
„Ah, Verzeihung, Madame, ich hatte falſch gehört.“
„Ophelia, meine liebe Freundin, iß nur nicht
von den eingemachten Gurken, der Geſangslehrer hat ſie Dir verboten.“
„Seien Sie unbeſorgt, Mama.“
„Ich finge nicht,“ ſagte Laura,„und deßhalb kann ich von Allem eſſen. Die eingemachten Gurken verhindern mich nicht, die Caſtagnetten zu ſpielen!“
„Geſtern hat ſie dieſelben wie ein Engel geſpielt,“ ſagte Madame Devaur.„Wir waren bei einer Soirse, wo man eine ſpaniſche Quadrille tanzte; Laura hat ſie begleitet.“
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