Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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dieſen Worten wendete ſich Madame Devaux hinter den Stuhl Guerreville's um und ſetzte mit halber Stimme hinzu:Ich will Ihnen gerade nicht mit Beſtimmtheit ſagen, daß es Ophelia iſt, die ich verheirathe... Ich glaube, daß Laura ihrer Schwe⸗ ſter vorangehen wird.

Ah, Sie haben auch für ſie eine Partie?

Es iſt eine und dieſelbe.

Wie, ein Mann für Ihre zwei Töchter?

Ja! Das heißt, er machte zuerſt Ophelien die Cour, nun aber iſt er, wie ich glaube, in Laura verliebt. Er wagte es jedoch nicht, ſich auszuſpre⸗ chen. Dies hatte Verlegenheit, Erkaltung zur Folge. Sie begreifen.. O, eine vortreffliche 1. Herr Emil Delaberge, der ſeines Gleichen ſucht. Ein junger Mann, beinahe ein Millionär... und ſchön Ah, alle Frauen find in ihn vernarrt! Schon ſeit länger als vierzehn Tagen war er nicht mehr bei uns. Aber ich will ihn zwingen, ſich zu erklären. Uebrigens, dem Himmel ſei Dank, bin ich meiner Töchter wegen gar nicht in Verlegenheit; Alles iſt in ſie verliebt, überall erregen ſie die Leidenſchaften der Männer! Das iſt in ſo hohem Grade wahr, daß neulich auf dem Balle, wo ich ſo unvorſichtig war, zu äußern, ich wäre im Begriff, Laura zu verheirathen, zwei junge Männer unwohl wurden und zwei andere in einen Winkel des Salons gin⸗ gen, um zu weinen!.. Das that mir weh..

Aber ſtill! Alles das bleibt unter uns, meine Liebe!