Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Gehen Sie auch in Ihren Keller, Herr Guerre⸗ ville? Meinerſeits gehört das zu meinen Vergnü⸗ gungen. Ich laſſe alle meine Flaſchen die Revue paſſiren; ich ſehe nach, ob die Pfropfen nicht locker

geworden find. Ihre Fräulein Tochter macht die Honneurs bei

Ihnen ſchon ſehr gut.

Es gibt dem Wein einen ſchlechten Geſchmack, wenn er moufſirt, dann nehme ich die Flaſche ſorg⸗ fältig aus dem Haufen hervor und ſtecke andere

Pfropfen darauf.

Wir warten nur noch auf die Familie Devaur, ſagte Madame Grillon;ich bin erſtaunt, daß ſie noch nicht angekommen ſind das iſt ſehr wider⸗ wärtig, denn mein Eſſen iſt fertig.. Aber wenn ſie in fünf Minuten noch nicht gekommen find, ſo

ſetzen wir uns zu Tiſche.

Ah, Madame, ſagte Guerreville, ſich vom Herrn des Hauſes entfernend,wir können warten. Wir ſind dazu genöthigt, da es Damen ſind.

Immer galant, Herr Guerreville.

Wenn der Wein anfängt, ſich zu ſetzen, ſagte Grillon, ſich dem ſchönen Adalgis nähernd,dann iſt es etwas Anderes, das verlangt andere Vor⸗ kehrungen; man muß ihn ſorgfältig in andere Fla⸗ ſchen umgießen. Es gibt. Leute, die es auch noch anders machen

Ich verſtehe von all dieſem nichts, ſagte der Stutzer, indem er ſich erhob, um mit Agathen zu plaudern. Alsdann näherte ſich Grillon dem großen