Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Mein Freund, Herr Guerreville iſt angekommen! ſchrie ihrerſeits Madame Grillon. Herr Grillon erſchien hierauf in der Thüre des

Salons; er hielt noch ſeinen Flaſchenkorb in der einen und ein Licht in der andern Hand. Er wußte nicht, ob er ſeine Laſt zuerſt abſetzen oder damit eintreten ſollte, um den Pathen ſeiner Tochter ſchnel⸗ ler willkommen heißen zu können; in dieſer Unent⸗ ſchloſſenheit blieb er an der Thüre ſtehen und rief: Guten Tag, Herr Guerreville! Ich bin ſehr er⸗ freut... Ich komme eben aus dem Keller.. Und Ihre Geſundheit?... Ich bvitte tauſendmal um Verzeihung ich habe die Finger voll Talg... dieſes Licht hat auf mich geträufelt.. Sie be⸗

finden ſich voch wohl?

Beſorgen Sie doch Ihre Geſchäfte, Herr Gril⸗ lon, ſagte Guerreville;thun Sie ſich um meinet⸗ willen keinen Zwang an, ich bitte Sie darum.

Ich bin im Augenblick bei Ihnen. Es iſt ſehr unangenehm, wenn Einem ein Licht auf die Finger träufelt. Jeannette! Jeannette!

Grillon verſchwand mit ſeinem Korbe und ſei⸗ nem Lichte, und Madame rief aus:Er hat die Manie, immer ſelbſt in den Keller gehen zu wol⸗ len... Was wollen Sie lich muß ihn wohl ma⸗ chen laſſen! Das iſt die einzige häusliche Angele⸗ genheit, in die er ſich miſcht.

Ich kann darin nichts Böſes ſehen, ſagte Guerreville.

Ich bin in meinem Leben noch in keinen Keller