Erſtes Kapitel. Das Diner bei Herrn Grillon.
Der feſtgeſetzte Tag, an welchem das Diner bei Herrn Grillon ftattfinden ſollte, war herange⸗ kommen; Guerreville ſchickte ſich an, ſich zu den Eltern ſeiner Pathe zu begeben. Er hatte dieſe ihm ſehr läſtige Einladung nur mit Widerwillen angenommen; aber er hatte ſein Wort gegeben und das brach er nie. Mademoiſelle Agathe hatte in der Zwiſchenzeit ihrem Pathen einen Beſuch gemacht, um ihn an ſein Verſprechen zu erinnern, aber Guerre⸗ ville befand ſich damals nicht zu Hauſe.
„Sie amüfiren ſich bei dem Diner vielleicht beſ⸗ ſer als Sie glauben,“ ſagte der Doktor, als er am Morgen ſeinen Freund verließ.„Das Vergnügen hält uns im Leben oft nicht Wort, es bleibt aus, wo wir darauf rechnen, es anzutreffen; aber zur Entſchädigung dafür treffen wir es auch zuweilen, wo wir es gar nicht ſuchten.“
„Ich mich amüfiren!“ ſagte Guerreville, indem er Jenneval die Hand drückte;„Sie müſſen doch wohl einſehen, daß dies mir unmöglich iſt, wo ich auch immer ſein mag; ich kann mich manchmal zwingen, meine Leiden zu vergeſſen; aber ſelbſt dann, wenn ich mir Gewalt anthue zu lächein, iſt
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