Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Emil nahm von den Damen Abſchied. Man tanzte noch, aber, faſt in demſelben Augenblick, bezeigte Stephanie Madame Dolbert den Wunſch, ſich nach Hauſe zu begeben.

Dieſe, nachdem ſie all die gewöhnliche Sorgfalt angewendet hatte, ihre Enkelin vor Erkältung zu ſchützen, ſtieg mit ihr in den Wagen, der Sb nach ihrer Wohnung trug.

Den andern Morgen lauerte die kleine Zizine auf das Erwachen ihrer jungen Beſchützerin; das Kind hatte, während ihrer Abweſenheit, ſeine Puppe ganz ſo angezogen, wie Stephanie zum Balle ge⸗ ſchmückt war; ſie dachte ihrer guten Freundin eine angenehme Ueberraſchung zu bereiten, und ſich ganz nahe an deren Bett ſetzend, hielt ſie die ſchöne Puppe auf den Knieen und wartete ſchweigend, bis Stephanie die Augen öffnen würde.

Der erſehnte Augenblick erſchien endlich; das junge Mädchen murmelte einige Worte, Zizine lief an ſie heran und umarmte ſfie; endlich zeigte ſie ihr die Puppe, indem ſie ſagte: ſieh, wie ſchön Du geſtern warft.

Stephanie lächelte, aber ſie brach in kein Ge⸗ lächter aus, wie ſie es gewöhnlich zu thun pflegte, wenn ſie mit ihrer kleinen Freundin ſpielte; man möchte ſogar ſagen, daß ſie ihre Puppe mit Gleich⸗ gültigkeit betrachtete.

Als Stephanie aufgeſtanden war, erzählte ſie Zizinen Alles, was den Abend vorher auf dem Balle vorgegangen war; und im Verlauf des ganzen