Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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es nicht in den Künſten ſelbſt noch tauſend andere Wege, die Sie verfolgen können?.. Herr Guerre⸗ ville intereſſirt ſich für Sie er wird Sie leiten; ſeine Rathſchläge müſſen Sie befolgen.

Sie glauben, daß Herr Guerreville Antheil an mir nimmt?. O, wie glücklich würde ich ſein, wenn dem ſo wäre!.. Meine Mutter hat mir ſo dringend empfohlen, alle meine Kräfte aufzubieten, um ſeine Freundſchaft zu verdienen. Aber Herr Guerreville hat manchmal eine ſo ſtrenge Miene, welche mich einſchüchtert.

Herr Julius, wenn Sie erſt mehr Weltkenntniß haben, ſo wird es Ihnen klar werden, daß es beſſer iſt, bisweilen ſtrengen Mienen zu begegnen, die Ihnen die Wahrheit ſagen, als lächelnden, die Sie belügen.

O, ohne Zweifel, mein Herr; abertrotz⸗ dem wage ich es nicht, zu glauben Sie ſehen ja, daß Herr Guerreville jetzt kein Wort mehr von mir ſagt. Ich will Sie verlaſſen, denn ich befürchte, ihn zu beläſtigen.

O, er iſt oft zerſtreut, kunetiſche Er hat Kummer, den man berückſichtigen muß. Kummer! O, Sie glauben, er habe Kummer? Ich weiß es gewiß.

Ah! dann bin ich ihm viel Dank dafür ſchuldig,

daß er ſo gütig war, heute zu meiner Deklama⸗

tionslehre zu kommen. Ja, er hat Ihnen dadurch ein großes Opfer gebracht, und dies beweist, daß er Theil an Ihnen