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chen, der in einer Dachkammer krank lag es war ein Waſſerträger er hatte zu ſeiner Ver⸗ pflegung nur ſeine Tochter bei ſich, ein Mädchen von fieben Jahren; und da man davon ſprach, ihn aus ſeiner Wohnung zu werfen, ſeine Möbeln zu verkaufen, befiel mich die Neugier, nach ſeiner Woh⸗ nung hinaufzuſteigen.“
„Die Neugier! ich verſtehe
„Ich ſah den Mann er nannte ſich Jerome er ſah wie ein ordentlicher Mann aus; aber er war noch krank ſein armes, kleines Mädchen war ſehr ſchwächlich ſehr zart aber es liebte ſeinen Vater zärtlich und wich nicht von ſeinem La⸗ ger und er, ach! auch er liebte ſeine Tochter er nannte ſie ſeinen Schutzengel.“
Guerreville hielt inne, von tauſend Erinnerungen bewegt, die ſein Herz beſtürmten; endlich fügte er mit halber Stimme, und indem er ſeine Blicke auf die Erde heftete, bei:„Man iſt ſo glücklich, wenn man ſeine Tochter bei ſich hat.“
Es trat ein augenblickliches Stillſchweigen ein, das Jenneval nicht zu unterbrechen wagte: denn ſchon hatte er einen Theil der Sorgen von Guerre⸗ ville errathen. Endlich fuhr dieſer fort:„Ich gab dem Kinde einiges Geld damit den Vater die Miethe nicht beunruhigen ſollte; aber nun möchte ich doch wiſſen, ob der arme Jerome völlig herge⸗ ſtellt worden iſt..
„Und was hielt Sie ab, ihn wieder zu be⸗ beſuchen?“


