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ließ ich fünfzehn Tagen hindurch nichts als Pfeffer⸗ kuchen eſſen.. Wahrhaftig, dieſe hatten einen be⸗ wunderungswürdigen Glauben!
„Es ſcheint, mein lieber Doktor, daß Sie Ihre Heiterkeit noch nicht verloren haben...“
„Ich werde mich hüten, ſie zu verlieren, da ich damit meine Kranken heile. Uebrigens komme ich mit Empfehlungsbriefen beladen hieher.., habe auch überdies einige Bekanntſchaften und vielleicht wiſſen Sie, daß ich faſt eben ſo ſehr aus Neigung, als aus Intereſſe praktizire. Ich habe viertauſend Franken jährlicher Einkünfte, beſcheidene Wünſche, wenig Anſprüche: Mit dieſem kann cin Arzt, der noch unverheirathet iſt, ſehr leicht in die Praxis kommen, ohne ein epidemiſches Fieber oder die Cholera herbeizuwünſchen. Aber wie ſteht es mit Ihnen, mit Ihrer Geſundheit?.. Ich hätte mich eigentlich ſogleich darnach erkundigen ſollen.“
„Ich danke, Doktorz mit meiner Geſundheit ſteht es gut„
„Aber Sie ſind noch immer traurig, noch immer insgeheim betrübt O! ich ſehe das wohl, bei Ihnen leidet die Seele. Wohlan! ich werde Sie zu zerſtreuen ein wenig zu beſchäftigen ſuchen... Ich werde nicht nach Ihren Geheimniſſen fragen.. o! ich will mich nicht in Ihr Vertrauen eindrängen.. Das Vertrauen muß von ſelbſt kommen und dann gibt es auch Sorgen, die man lieber geheim
hält; wahrſcheinlich gehören die Ihrigen zu dieſer
Gattung... Später vielleicht, wenn Sie mich


