Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Mann von einem ſo glücklichen Charakter!... wenn nur ſein Mittagbrod Punkt fünf Uhr bereit ſteht, iſt ihm alles Uebrige gleich... Hätte er nicht eine ordentliche und geſcheite Frau bekommen, wie ich bin, die ihn leitet, wenn er Geſchäfte machen will, ſo würde es jetzt ſchlimm mit uns ſtehen!. Aber glücklicher Weiſe war ich immer da, und ver⸗ beſſerte die Thorheiten meines Mannes. Wenn ich mir auch einige Schwachheiten vorzuwerfen habe, ſo glaube ich doch, von der andern Seite nur Lobeserhebungen zu verdienen.. Ich ſage dies nicht, um mich zu entſchuldigen; aber Ihr Benehmen gegen mich hat mir viel Kummer gemacht.. Wahrhaftig, wenn man auch aufhört, in eine Perſon verliebt zu ſein, ſo iſt dies noch kein Grund, ſie ſo gänzlich zu vernachläſſigen. kann man nicht einige Freundſchaft bewahren?... Sprechen Sie doch, mein Herr, Sie gelobten mir ja einſt ſtets mein Freund zu bleiben

Dies ſagend, ftreckte ſie eine Hand aus, und ergriff die des Herrn Guerreville, der ſie, wie aus Gefälligkeit, gewähren ließ.

Eduard, was habe ich denn gethan, daß Sie es gänzlich unterließen, mir Nachricht von Ihnen zu geben? Sie dachten wohl niemals an Eu⸗ phemie. an dieſe arme Euphemie, die Sie Minnie nannten..

Ach! mein Gott, Madame! rief Guerreville, ihr haſtig ſeine Hand entziehend,wenn man jung iſt, ſagt man vielerlei, wobei man nichts denkt..