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aber die Nacht iſt ſchrecklich und um fünf Uhr mor⸗ gens hat Pelagie aufgehört zu leben.
Ich vergieße Thränen über der Aſche einer Frau, deren Leben ſo kurz und deren Glück ſo falſch war.
Nachdem ich die Vorkehrungen, welche dieſes Ereigniß nothwendig macht, getroffen und die von meiner Frau contrahirten Schulden bezahlt habe, kehre ich zu Nicette zurück.„Was macht Deine Frau?“ fragt ſie.—„Sie lebt nicht mehr!— Ach! mein Freund laß uns weinen über ihr Schick⸗ ſal; ſie konnte durch Deine Liebe ſo glücklich ſein!“
Um mich zu zerſtreuen, faſſe ich den Entſchluß, mit Nicetten eine Reiſe zu machen. Dies wird ihre Bildung vollenden: der Anblick der Schweiz und Italiens iſt immer vortheilhaft für Jemand, der Verſtand und Gedächtniß beſitzt.
Nicette iſt bereit, mir zu folgen. Ueberall wird ſie ſich in meiner Nähe glücklich fühlen; es iſt ihr gleichgültig, unter welchem Himmel und in welchem Klima wir leben. Nur in mir findet ſie die Quelle ihrer Freuden und ihres Glückes. Ach Ricette, liebe mich fortwährend ſo innig! Wenn Du mich je ver⸗ rathen könnteſt, dann dürfte man kein Weib mehr lieben und Keiner mehr glauben!
Vir reiſen in einer Berline ab, die ich gekauft habe. Auf vieſe Weiſe können wir überall verweilen, wo uns eine Gegend gefällt, wo ein Denkmal unſere Bewunderung erregt, wo ein hiſtoriſches Factum uns intereſſirt. Nur ſo iſt eine Reiſe angenehm und von Vortheil.


