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Ich laufe ich fliege.. ich ſtehe vor ihrer Wohnung die Bude iſt geſchloſſen ich ſehe auch kein Licht drinnen. Ich klopfe, man antwor⸗ tet nicht. Sollte ſie ſchlafen? Nein, nein, ich fühle wohl, daß ſie nicht ſchlafen kann! Ich klopfe von Neuem wiederum keine Antwort!... Wo kann ſie wohl ſein?...
Ich bleibe eine Stunde lang vor ihrer Bude ſtehen. Ich klopfe noch einmal, aber vergebens; ich überrede mich, daß ſie drinnen iſt und mir nicht aufmachen will.. daß ſie weint und ihre Thränen verbergen will. Sie fürchtet vielleicht Vorwürfe von mir wegen ihres Benehmens in Gegenwart der Frau von Marſan. Theure Nicette! nein, ich werde Dich wegen Deiner Liebe nicht tadeln. Morgen werde ich ſie ſehen... morgen ſie tröſten und leicht
über die Entſchlüſſe von dieſer Nacht triumphiren!
Wohlan denn, da es ſein muß, ich will bis morgen warten.


