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ſie übrigens nicht mehr geſehen; denn neben meinen ſonſtigen Bekannten beſchäftigt mich gegenwärtig immer noch Frau von Marſan, obwohl unſere Zu⸗ ſammenkünfte mit jedem Tage ſeltener und trübſe⸗ liger werden. Ich glaube, ſie ſucht nur einen Beweggrund, um völlig mit mir zu brechen.
Heute ſpeiſe ich mit Frau von Marſan im Cadran⸗ Bleu; der gerade gegenüber befindliche Meridien erinnert mich an das weit fröhlichere Mahl in Ge⸗ ſellſchaft Agathens. Die Griſette, welche uns offen hintergeht, iſt doch hundertmal liebenswürdiger, als die Kokette, welche uns anblickt, ohne uns zu lieben.
Das Diner geht ſehr F vorüber; um ſieben Uhr wiſſen wir uns nichts mehr zu ſagen. Ich ſchlage das Theater vor, man findet keinen Gefallen daran; zu einem Spaziergange ſchickt ſich die Jahreszeit nicht. endlich klagt man über Kopf⸗ und Magenweh. Frau von Marſan will ſich frühzeitig zu Bette begeben; ich bin ebenfalls ihrer Anſicht. Wir verlaſſen nun den Cadran⸗Bleu; ich will ein Gefährt nehmen, aber ſie will lieber zu Fuße gehen; es iſt bereits dunkel und wir dürfen keine unangenehme Begegnung befürchten.
Wir wandeln neben einander her wie ſeit zwan⸗ zig Jahren verheirathete Eheleute, indem wir nur alle fünf Minuten ein Wort ſprechen. Jetzt find wir in der Rue St. Honoré und wollen an Nicet⸗ tens Bude vorübergehen; ſie wird geſchloſſen ſein, was mir ſehr lieb iſt. Wir nähern uns„ die


