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„He! Herr Raimund, ich glaubte, Sie wären geſtorben.— Guten Tag, Herr Nachbar. Wahr⸗ lich, ich habe Sie ſeit dem Barbier von Se⸗ villa nicht mehr geſehen.— Ja, ſo iſt's; und doch hätte ich gerne von Ihnen erfahren, wie das Feſt ablief.— O, das wiſſen Sie ſicherlich von..— Von wem?— Sie verſtehen mich ſchon.. Wahr⸗ haftig, ich glaubte, Sie wären böſe auf mich.— Warum denn?— Weil ich den Gemahl in das Gebüſch geführt habe.— Ah! Sie haben ihn hin⸗ eingeführt?— Das heißt: ich und doch auch wie⸗ der ich nicht. Er ſuchte ſeine Frau und ich ſuchte die Amoretten, welche ſich gerade eine Indigeſtion auf dem Speicher zuzogen; die kleinen Schlingel ſind beinahe zerplatzt; ihre Mutter behauptete, es ſei meine Schuld, und wollte mir die Augen aus⸗ kratzen. Ich habe viel Unglück bei jener Fete ge⸗ habt. Aber um wieder auf Ihr Abenteuer zu kom⸗ men, ſo wäre Alles anders gegangen, wenn Sie mich zum Vertrauten Ihrer Liebſchaft mit Frau von Marſan gemacht hätten; ich hätte den Mann ferne gehalten. Sie wollen mir aber auch nie etwas ſagen, und das bringt Ihnen nur Ungelegenheiten. Ferner ſind Sie Schuld, daß ich Herrn von Marſan nicht mehr beſuche.— Warum denn?— Warum? Dies iſt ganz einfach... Die Frau, welche weiß, daß ich geſehen habe.. macht mir ein böſes Ge⸗ ſicht. Der Mann iſt ein anderes Original. Ich wollte Alles wieder in Ordnung bringen, es war ja Abend Mondſchein.. und mit ein wenig


