Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ſo hält man euch für einen Narren oder für einen Dummkopf. Iſt denn das Weinen naturgemäßer, als das Lachen?

Die Portiere öffnet meine Thüre und führt meinen Nachbar Raimund ein, der, als er mich ſo fröhlich ſieht, auf ben Gedanken kommt, ſeine Gegenwart ſei daran ſchuld und nun einen Augenblick ſtehen bleibt, ungewiß, ob er ſich darüber ärgern oder meine gute Laune theilen ſoll. Kluger Weiſe ergreift er die letztere Partie und nähert ſich ſpöttiſch lächelnd meinem Bette:

„Ha! mein lieber Freund, der geſtrige Abend war heiß! ha! ha! ha! Sie denken noch daran, nicht wahr 2— Ja, aber ich wünſchte von Ihnen das Ende der Geſchichte zu erfahren.— Und ich eine Erklärung. — Vielleicht wieder im Gehölze von Boulogne 2 — Nein, nein, Sie Schelm! ha! ha! Die ſchöne Caroline iſt bei Ihrem Anblicke nicht ohne Grund in Ohnmacht geſunken.— O, der Grund iſt ſehr natür⸗ lich: ich bin der junge Mann, an deſſen Stelle Herr von Grandmaiſon getreten iſt.— Wäre es mög⸗ lich? Ah! das Abenteuer iſt einzig! Und ich mußte Sie gerade zum Souper mitbringen, ich mußte Sie dem armen Grandmaiſon vorſtellen! Zum Teufel auch, Sie ſagen mir gar nichts, Sie ſchenken mir durchaus kein Vertrauen, währenb ich Ihnen doch von ganzem Herzen ergeben bin.— Ich wollte eine Ueberraſchung hervorbringen.— Dies iſt Ihnen vortrefflich gelungen.— Nun wie iſt der Abend abgelaufen?— Sehr traurig. Ein Souper gab es nicht. Das Mädchen wollte ſich entfernen. Grand⸗