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allzu oft an Ricette zu erinnern und ich glaube, daß ich wohl daran thue, beſonders ihretwegen. Sie ſoll mich vergeſſen, denn ein Mädchen von ihrem Geſühle würde demjenigen, den ſie liebt, mit unverbrüchlicher Treue anhangen. Ich will ſie nicht beſuchen; dies iſt das klügfſe. Dann wird ſie mich endlich vergeſſen. ach! ich fühle, daß es mir doch leid thäte.
Ich nehme das Bougquet heraus und öffne die Thüre. Auch mein Zimmer erinnert mich an Nicette und die Nacht, die wir bei einander verlebten. Dieſe Nacht gleicht keines wegs derjenigen, welche ſo eben für mich verfloſſen iſt und mir nichts Außerordent⸗
liches geboten hat. Ich habe ſchon viele Nächte, wie
die letztere hingebracht, und werde ohne Zweifel
noch viele auf dieſelbe Weiſe hinbringen; aber ſolche
Nächte ſind ſelten, in denen ein gefühlvolles und hübſches Mädchen von ſechszehn Jahren uns nicht nur entzückt, ſondern uns auch Achtung gegen ihre unſchuld einflößt.
Ich bin nicht ſo zufrieden, als ich es ſein ſollte. Im Beſitze eines reizenden Frauenzimmers⸗ denn Caroline iſt wirklich wunderlieblich und ſie verliert auch im einfachſten NRegligée nichts, was kann ich noch wünſchen? Ach! ich wurde ſchon ſo oft getäuſcht, daß es mir erlaubt iſt, etwas ängſtlich zu ſein! Meine neue Geliebte iſt kokett, wenigſtens eben ſo wie meine früheren, und dies iſt nicht ſehr
beruhigend; aber warum ſich im Boraus quälen? Zch habe mir ja gelobt⸗ leidenſchaftlos zu bleiben
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