Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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mich etabliren würde. Ich verſtehe; haben Sie keine anderen Verwandten? Nein, mein Herr. Würden Sie Ihre Tante gerne verlaſſen? O, gewiß; denn wir zanken uns oft, und wenn ich ein eigenes Zimmer hätte miethen können, ſo würde ich dies ſchon längſt gethan haben. Dann ſollen Sie morgen ein ſolches haben. Wäre es möglich, mein Herr?

Sie hüpft vor Freude, hält aber plötzlich wieder inne, wahrſcheinlich weil ſie bedenkt, es ſei nicht gerathen, ihre ganze Freude auf einmal an den Tag zu legen, ſondern ſie müſſe vorher noch einige Umſtände machen.

Aber, mein Herr ich weiß nicht, ob ich es annehmen darf... Warum nicht? Was würde die Welt ſagen? Mir ſcheint, daß die Welt Ihnen noch gleichgültiger ſein muß, als Ihre Tante, und wenn Sie dieſe nicht zu erzürnen fürch⸗ ten, was kümmern Sie ſich dann um fremde Leute? Allerdings, mein Herr, es iſt mir im Grunde gleichgültig, auch haben mehre Mädchen von meiner Bekanntſchaft es eben ſo gemacht und ſich nicht ſchlecht dabei befunden. O, es wird Ihnen kei⸗ neswegs an Beiſpielen fehlen. Deßhalb, meine liebe Freundin, halten Sie ſich morgen um dieſelbe Zeit bereit; ich werde Sie hier abholen; packen Sie das Nothwendigſte zuſammen und dann führe ich Sie in Ihre Wohnung. Gut! Da Sie es ſo verlangen, ſo werde ich morgen bereit ſein. Ah! noch eine Frage: Wer iſt jener Herr Jules,