Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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unſerer Phyſiognomie? frage ich Agathe.Nein; aber ſicherlich errathen dieſe Leute, daß wir uns über Raimund luſtig machen Vielleicht glaubt man gar, es ſei mein Mann. Das wäre doch et⸗ was zu ſtark. Bah! Solche Fälle find ſchon vor⸗ gekommen. Hier iſt das Café Turc; wollen wir eintreten? Weßhalb? Um Raimund auf ſei⸗ nem Wachpoſten abzulöſen. Er mag bleiben; ich habe keine Luſt, mich mit Liebeserklärungen aufs Neue langweilen zu laſſen. Alles iſt gegangen, wie ich wünſchte; da jedoch ein gleiches Abenteuer ſich nicht zum zweiten Male wiederholen dürfte, ſo ver⸗ ſichere ich Dir, daß er mich in kein Privatkabinet mehr führen wird. Armer Raimund! Dieſe ga⸗ lante Partie wird dir großen Nutzen bringen!.. Doch ich ſehe, das Chateau d'Eau es erwartet mich Jemand und ich muß Dich hier verlaſſen. Wie! Schon jetzt? Unſer Stück iſt zu Ende, meine liebe Freundin; wir können uns immer nütz⸗ lich ſein und wollen deßhalb uns trennen, ehe die Langeweile dem Vergnügen folgt und der Cham⸗ pagner gänzlich verraucht; dann bewahren wir wenigſtens von dieſem Zuſammentreffen eine ange⸗ nehme Erinnerung. Adieu alſo, mein lieber Eugen; möchten wir uns eben ſo gut amüſiren, wenn wir einander wiederſehen!

Agathe entfernt ſich und ich gehe nach dem Cha⸗ teau d'Eau.