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Verzeihung, daß ich Ihnen ſo viele Unruhe verur⸗ ſache. Was Sie heute für mich thun, iſt ein wahrer Freundſchaftsdienſt. Jetzt habe ich nur noch eine Bitte. haben Sie auf meine Silhouette Acht! Geben Sie Agathen ein Zeichen, daß ſie ihren Ridikül nicht berührt.. thun Sie mir's zu Ge⸗ fallen, mein Freund.— S iſt bereits geſchehen. — O dann wiederholen Sie es noch einmal zu meiner Beruhigung.— Ich will's verſuchen; auf Wiederſehen.“ Ich kehre zu Agathen zurück, welche vor Lachen Thränen vergießt. Bis jetzt hatte ich mit ihr noch nicht von der Silhouette geſprochen; dieſe war jetzt das Bougquet für das Deſſert. Mei⸗ nes Nachbars Profil iſt auf Roſenpapier mit Vig⸗ netten geklebt und wir ſehen darunter etwas Ge⸗ ſchriebenes. Es iſt ein Vers von Raimund, der alſo lautet:
„Man ſieht hier mein Profil, umringt von Amoretten, Die halten immerfort mich an ver Liebe Ketten.“
Das iſt geiſtreich und eines Berthellemot's würdig; da jedoch, wie wir bemerken, ein kleiner Amor an Raimunds Raſenſpitze ſchwebt, ſo hieße es nach unſerer Meinung beſſer, anſtatt„an der Liebe Ketten“ an der Naſe.
Agathe will meinen Nachbar zuerſt an den Spiegel in unſerem Kabinette ftecken, ändert aber ihren Ent⸗ ſchluß wieder. Sie hat jetzt im Sinne, Kopien von der Silhouette machen zu laſſen; dieſe will ſie dann in die aus Raimunds Billetsdour zuſammenge⸗


