Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Geſellſchafterin hält viel darauf und ich gleichfalls. Mit ſeinem Liebesmahle hat uns der Verführer Raimund den Teufel in den Leib gejagt; ich glaube, er ißt ſtets Trüffeln bei ſeinen galanten Partien. Indem er mich aber ſeinen Platz neben Agathe einnehmen ließ, hat er mir eine ſchreckliche Laſt aufgebürdet!„Räche Dich,“ ſagt ſie jeden Augen⸗ blick zu mir,„räche Dich, Eugen; Du weißt, Rai⸗ mund ift daran ſchuld, daß man Deine kleine Veſtalin von Dir hinweggehen ſah.. Du weißt, daß er auch Schwätzereien im Hauſe machte, ſo lange ich Dich beſuchte... Du weißt, daß er durch ſeine Neugierde und Indiskretion Dich mit mehrern Damen entzweite. Räche Dich„räche Dich immerhin.“

Wie furchtbar find die Frauenzimmer, wenn es ſich um Rache handelt! Agathe läßt mir keine Ruhe, und doch legt ſich mein Zorn bereits. Zum Glücke bringt man das Deſſert. Nun kommt Cham⸗ pagner! und Käſe à la vanille, Marzipan und Bis⸗ cuit à la rose, Maraskino⸗Gelce, endlich Liquer des les de madame Amphon! Ich bin verloren! — Raimund will meinen Tod.„Ich möchte nur die Miene ſehen, weiche er jetzt macht, ſagte Agathe:„Geh, ſprich ein wenig mit ihm.“

Ich verlaſſe unſer Kabinet, deſſen Thüre ſie halb offen hält, um zu horchen. Auf ein leichtes Huſten vor ſeinem Zimmer öffnet mir Raimund.

„— Vie geht's?“ fragt er mich.—„O, s geht recht gut! Wir ſind am Deſſert.— Und Gerville2