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chen faßt wieder den Arm ihres Geliebten und Mut⸗ ter Trousquin zog ihren Mann bei Seite und bielt den Schemel als einen Schild vor.
Jede Partei maß ſich gegenſettig mit den Augen, blieb aber vollkommen ruhig. Der Soldat machte keine Miene, zu bezahlen, und Vater Trousquin ſchien nicht Willens, ſich zu entfernen, ohne für ſeinen Ver⸗ luft entſchädigt worden zu ſein. Ich glaubte jetzt, daß es nur Ein Mittel gebe, um die Sache ohne Blutvergießen zu bereinigen. Das Abenteuer mit der Zauberlaterne hatte mir Vergnügen gemacht und meine üble Laune völlig zerſtreut; es war alſo nicht mehr als billig, daß ich eine Vermittlung zu bewerk⸗ ſtelligen ſuchte. Ich war allein bei den Kämpfenden ſtehen geblieben, denn die Zuſchauer hielten ſich vor dem Säbel und dem Fußſchemel in ehrfurchtsvoller Entfernung. Ich lange alſo in meine Bruftaſche, ziehe zwei Thaler heraus und werfe ſie dem unglück⸗ lichen Laternenmann zu.
„Da habt Ihr Etwas zur Reſtauration Eurer Paläſte und Sterne; nehmt, aber ein andermal ſchließt Euern Vorhang vor den Zuſchauern nimmer ſo feſt zu. Die Kindertheater werden jetzt von Leuten jeden Alters beſucht; fraget nur Seraphin, den auch leicht⸗ ſinnige Frauenzimmer beſuchen in Folge der Dunkelheit, welche während des Feuerwerkes im Saale herrſcht!“
Vater Trousquin macht große Augen, ſeine Frau fällt über die zwei Thaler her und man läßt den Soldaten ruhig fortgehen, was er jedoch nicht thut, ohne vor mir reſpektvoll an die Mütze gegriffen zu haben.


