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Hemde, mit einem Lichte in der einen und einem Schlüſſel und Papier in der andern Hand, uns ent⸗ gegentritt.
Ich weiß nicht zjoll ich vorwärts ſchreiten oder zurücktreten; Raimihd ſperrt die Augen weit auf und Ricette fängt an zu lachen.
Damit Raimund wenigſtens keine Zeit haben möchte, das Mädchen genau zu betrachten, ſuche ich ſchleunigſt in meiner Taſche nach dem Zimmerſchlüſ⸗ ſel; aber er verwickelt ſich in mein Sacktuch, und wie ich ihn endlich losgemacht habe, finde ich das Schlüſſelloch nicht.. je mehr ich eile, deſto weniger gelingt es mir. ich glaube faſt, der Teufel iſt im Spiele!
Kaum hat Raimund meine Verlegenheit bemerkt, ſo tritt er boshaft lächelnd näher und hält mir das Licht unter die Naſe mit den Worten:
„Erlauben Sie, daß ich Ihnen leuchte, Herr Nachbar; geben Sie Acht, Sie taſten daneben.“
Wie gerne hätte ich ihm mit einer eben ſo der⸗ ben Ohrfeige aufgewartet, womit ich von Mutter Jerome regalirt worden war... gbet mich zuſam⸗ nehmend, danke ich ihm noch verbindlich für ſeine Gefälligkeit. Jetzt geht die Thüre auf; ich ſchiebe Nicette voraus, trete dann ſelbſt ein und ſchließe hinter mir ab, ohne auf Raimund zu hören, der mir auch noch mein Licht anzünden will.
Plötzlich ſchießt mir ein Gedanke durch den Kopf: ich nehme eine Kerze, öffne die Thüre wiever, ſuche
Paul de Kock R0l. 4


