Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Ich bin, wie Sie ſehen, meine lieben Leſer, noch jung, ein Umſtand, den ich, ſo viel mir erinnerlich, bisher nicht erwähnte. Später werde ich Sie auch mit meiner Perſönlichkeit, meinen Talenten, meinen Liebhabereien und meinen Eigenſchaften bekannt ma⸗ chen: ein Abſchnitt, der kurz ausfallen wird.

Neben dieſer Dame ſitzt ein Herr von ganz ge⸗ meinem Aeußeren, aber ziemlich auffallenden Ma⸗ nieren und dabei ſorgfältig gekleidet. Iſt es wohl der Gatte des Frauenzimmers? Ich glaube es faſt, venn ſie ſprechen beinahe Richts mit ein⸗ ander.

Schade, daß nur noch die Hälfte eines Aktes zu ſehen iſt; ich hätte plaudern, den Angenehmen ſpielen und ein Verhältniß anknüpfen können. Wie mir ſcheint, mißfalle ich keineswegs, denn es ſtrahlen mir ſehr ſanfte Blicke zu; man hat ſich ſo hingeſetzt, daß ich der Schönen in die Augen ſchaue, ohne daß der Herr es bemerkt. Die Damen haben in dieſer Be⸗ ziehung eine ganz beſondere Geſchicklichkeit. Wenn ich einmal heirathe, ſo werde ich mich immer hinter meiner Frau aufpflanzen, damit alsdann.. ja, aber wenn ſich Jemand neben ſie ſetzte, wie könnte ich das Manöver der Füße und Kniee verhindern?. Das iſt zum Raſendwerden.

Das Stück gefällt mir nicht übel, ſagte endlich die Dame zu ihrem Nachbar,man ſpielt hier gar nicht ſchlecht.

Ja, ja!

Immer Ja!