Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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Ich habe ihnen Allen viel von dem niedlichen Häuschen der Mutter erzählt; aber ſo hübſch hatten ſie ſich's doch nicht gedacht.

Das iſt ja ein Schloß! rufen Bernhard und Nanette.

Welch reizender Aufenthalt! ſagt die Gräfin.

In Eurer Mitte, falle ich ein,iſt es meine Welt. Nie ſollen meine Wünſche weiter gehen als bis an die Berge, die unſern Horizont einſchließen. Das ſchwöre ich!

Die Freude der Mutter begreift nur der, der ſie mit angeſehen hat.

Wir kommen, um nie wieder zu ſcheiden von Dir, liebe Mutter.

Nie wieder? ruft die Mutter.Ihr wollt nie wieder nach Paris zurück?

Nie; wir bleiben ſtets bei Dir.

Und Du auch, Peter? Haſt Du Dich von den Omeleites ſoufflöes und Paſtetchen trennen können?

Ich habe ſie ſatt gekriegt, antwortet Peter und legt die Hand auf's linke Auge.

Die Frau Gräfin und meine Mutter haben ſich bald recht lieb gewonnen. Die Tugend macht alle Stände einander gleich und ebnet alle Unterſchiede des Ranges und Vermögens.

So ſind wir denn in unſerm niedlichen Häuschen auf's Behaglichſte eingerichtet. Die Frau Gräfin be⸗ wohnt das ſchönſte Zimmer; ſie weigerte ſich zwar,

aber dieß iſt das einzige Mal, daß ich gegen ihren

Paul de Kock. LXRXVII. 10