Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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Nach Savoyen richten ſich unſere Augen und Herzen; dori hoffen wir unſer und meiner Mutter Glück zu ſichern.

In dieſem unſern Planmachen ſtört uns Peter, der plötzlich auf Nanette zukommt und zu ihr ſagt:

„Liebe Schweſter, ich engagire Sie auf den erſten Contretanz.“

„Wie,“ ruft Nanette erſtaunt,„ſo haben wir Tanz morgen?“

Alſo dahin iſt die Ueberraſchung, worauf ich mich gefreut! Hat der Peter richtig ausgeplaudert, wie ich es fürchtete. Gleich darauf geht ihm ein Licht auf über ſeine Unvorſichtigkeit, denn er macht ein ellenlanges Geſicht und ſieht mich betrübt an.

„Wie, mein Freund,“ fragt Nanette,„Du wollteſt mich überraſchen mit dem Tanze?“

Ich erzähle ihr, was ich auf unſern Pohets verabredet und angeordnet habe.

„O Du guter Andreas!“ ruft Nanette und drückt zärtlich meine Hand,„das haſt Du nur aus Rückſicht auf mich gethan; denn Du magſt die Geſellſchaften und Tänze nicht o Du guter Andreas!“

„Wie?“ fällt Vater Bernhard ein,„eine Hoch⸗ zeit? Tanz?. Juchhe, das lob' ich mir, Kinder, Ihr ſollt' ſehen, daß ich's im Tanzen Euch Allen zuvorthue!“

„Und ich auch,“ ſagt Peter und hüpft in der Kammer herum;„meine Beine ſollen keinen Augen⸗ blick Ruhe haben. die ganze Nacht will ich mich üben!“