Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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wärum iſt er nicht recht mit ſich zufrieden; das Ge⸗ wiſſen ſchlägt ihm. Aber ſchon iſt Roſſignol bei der Hand und auf den Füßen, ſo daß Peter keine Zeit bleibt, ſich Vorwürfe zu machen.

„Wir haben, wie's ſcheint, ein Mittagsſchläfchen gehalten, Freund Peter,“ ſagt Roſſignol.„Das iſt vornehm. In Spanien und Italien ſchläft man ge⸗ wöhnlich nach Tiſch, und die Engländer, die am ſtottſten von allen Völkern leben, ſchlafen faſt immer unter'm Tiſch.“

„Wie? die Engländer ſchlafen unter'm Tiſch mit⸗ ten unter Tellern, Schüſſeln und leeren Flaſchen?“

„Ja, Peter, ganz ſo wie wir geſtern.“

„Bruder Andreas liebte die Sitte nicht.“

„Unter uns, Peter: Dein Andreas war ſo zim⸗ perlich wie'ne alte Jungfer; ich hoffe, Du folgeſt meinem Beiſpiele und nicht dem Deines Bruders.. aber es iſt heller Tag, wir müſſen an's rihſin denken.“

Indem ſieht er Franzens Karrik. Wie wahnſinnig ſchlägt er ſich auf Bauch, Kopf und Lenden zugleich, ſtößt einige ſeiner Lieblingsflüche aus und wirft ſich in einen Armftuhl.

„O, ich Dummkopf!“ ruft er ein über's andere Mal.

„Was gibt's?“ fragt Peter.

Statt zu antworten ſchneidet Roſſignol ein grim⸗ miges Geſicht und ſpringt wüthend und fluchend vom Seſſel auf, denn er hatte ſich auf einen Teller geſetzt, der von geſtern her auf dem Stuhle liegen geblie⸗ ben war.