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einen Sou mehr bei mir findet: ich habe den gan⸗ zen Tag keinen Sou verdient.“
„So ſo, der Herr frühſtückt flott und hat kein
Geld in der Taſche?“
„Ein Freund hat mich herbeſtellt.“
„Flauſen das! Geſchwind zum Polizeicommiſſär mit dem Bruder Liederlich.“
„Erſt will ich ein Pfand für meine Auſtern, her mit ſeinem Hute.“
„Da habt Ihr ihn.. wir wollen Dich lehren, Freund, mit fünfzehn Sous in der Taſche zu frühſtü⸗ cken wie vornehme Herren!“
Vergebens ſucht der arme Franz ſich ſeines Hutes zu erwehren. So muß er denn, er mag wollen oder nicht, ohne Hut und Rock zum Commiſſär hinfahren.
„Dem hab' ich gezeigt, daß ich'nen Kopf habe wie von Eiſen,“ ruft Herr Belhomme ſeiner Ehehälfte zu.
„Die Mühe hätten Sie ſich ſparen können,“ ant⸗ wortet Madame.„Das iſt männiglich bekannt.“
Unter lautem Ziſchen und Hohngelächter der Um⸗ ſtehenden fährt der arme Tropf von Franz ab. Wi⸗ thend peitſcht er auf die Gäule los, daß ſie davon ſtolpern, was das Zeug halten will, und ſo oft er die Peitſche ſchwingt, läßt er einen mörderiſchen Fluch los gegen den Roſſignol.
Zum Glück wohnt der Polizeicommiſſär nicht weit ab, dennoch kommt er pudelnaß an, wie aus dem Waſſer gezogen.
„Wögen ſie mich brennen und foltern, ich fahre ſie nicht weiter,“ ruft er wüthend.
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