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„Alſo wieder zurück, Andreas?“ ſagt Lucilie, auf mich zukommend.„Das nennt man Ueberraſchung.“
„Ich ſah, wie wenig Sie auf einen Beſuch von mir gefaßt waren.“
„Wie ſo, mein Herr? Sie ſind doch nicht eifer⸗ ſüchtig auf ein Kind, he?'s iſt ja nur Spaß, der engliſche Unterricht, nur Spaß. Auf John eiferſüchtig ſein! ha ha ha!“
„Nicht im Geringſten, Mamſell Lucilie, ich ver⸗ ſichere Sie
„Um ſo beſſer! Aber wie groß Sie geworden ſind, Andreas, vollſtändig zum Mann erwachſen. Ich darf jetzt nicht mehr Du ſagen. Und Sie küſſen
mich nicht'mal⸗ Andreas? Haben Sie die Artigkeit
auf Reiſen verlernt?“
„Wie geht es der gnädigen Frau? dem gnädigen Fräu. lein?“
„Sie haben ſie noch nicht geſehen 2.
„Nein, ich komme ſo eben erſt an.“
„Sie werden jetzt allein ſein. Madame klagte über Kopfſchmerz heute Morgen und hat keine Be⸗ ſuche angenommen.“
„Sie ſind allein? So will ich hinunter.“
„Ohne mir einen Kuß zu gönnen, Andreas? Aber ich hoffe, Sie kommen wieder!“
Ich höre Lucilien nicht mehr; ich ſtehe ſchon vor den Zimmern der Frau Gräfin. Vie mein Herz pocht!
Ich ſon ſie wiederſehen, ſie, die Geliebte, die Ange⸗ petete! Ach, die Reiſe hat meine Liebe nur gefördert,
ſtatt ſie zu ſchwächen.
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