Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Klauen auf meinen Rock, ruft Roſſignol,ſo haſt du eins, daß du vierzehn Tage nach Luft ſchnappſt!

Der Eingang ſtimmt den Herrn Grafen nicht zu Gunſten des Fremden, während Champagne, die Klei⸗ dung des Herrn Roſſignol von Kopf bis zu Fuß mu⸗ ſternd, über die ängſtliche Fürſorge des Letzteren für ſei⸗ nen Rock lächeln muß. Aber aus Rückſicht auf den Werth eines Mannes, der eine neue Art von Kalbskopfzuberei⸗ tung erfunden hat, verzeiht man ihm ſein wunder⸗ liches Auftreten. Der Herr Graf winkt ihm zum Sitzen, was ſich Roſſignol nicht zweimal ſagen läßt.

Der Kleine iſt halt abweſend, denkt er bei ſich,doch wird er bald kommen. Inzwiſchen bin ich hier bei ſeinem Beſchützer. Alſo, Acht gegeben, Roſſignol, und zeig' dich als Mann von Welt.

Und zum Beweiſe ſeiner feinen Weltbildung fährt er fort, ſein Rohr zu ſchwingen und ein Lied⸗ chen zu trillern. Dann ſieht er den Grafen an und brummt in den Bart: Hm, kein Apollo das, aber ein allerliebſter kleiner Cyklop.

Freund, wex hat Sie zu mir geſandt? fragt der Graf. Niemand. Ich komme von ſetbſt und weil es mir ſo paßte.

Ahg, Sie haben von meinen Diners gehört und wollen mir Ihre Dienſte anbieten.

Ihre Diners? Hol' mich Der und Zener, wenn ich je davon gehört. Aber wenn ich Ihnen einen Gefallen thue, will ich gern davon koſten und Sie