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werden. Kaum aber iſt er weg, ſo geh' ich ſchüch⸗ tern auf Herrn Dermilly zu.
„Und muß ich auch fort wie Herr Roſſignol?“ frage ich ihn.
„Du, mein lieber Andreas? Im Gegentheil. morgen kommt ſie an, da ſollſt Du ſie ſehen. Aber geh' jetzt in's Zimmer zurück, Freundchen, Du haſt Ruhe nöthig nach dieſem Lärmen. Thereſe, bringt ihn in ſeine Kammer.“
Ich ſoll ſie morgen ſehen? Wen2 Und warum freut ſich Herr Dermilly ſo darauf? Ich begreife nichts davon, aber ich mag ihn nicht fragen. Während ich Thereſe folge, murmelt ſie unaufhörlich zwiſchen den Zähnen:„Der Schurke, Einen ſo zu kneipen und zu ſtoßen; ich bin wie zerſchlagen an allen Glie⸗ dern! Gottlob, endlich hab' ich Ruhe in der Küche. Hätt' ich nur geahnt, daß er's wäre; meiner Seel', ich hätt' ihm die Viehſaſche zerkratzt ſechs Monate hätt' er keinen Römer machen können.“
Siebentes Kapitel. Das Original des Porträts.
In meinem Alter erholt man ſich ſchnell. Als ich den Morgen nach dem eben erzählten Auftritt im Atelier erwache, trau' ich mir Kraft genug zu, wie⸗ der in Paris herumzulaufen, und nehme mir vor, mit Nanette auszugehen. Ich will aufſtehen ich ſuche meine Kleider. Welche Ueberraſchung! Statt


