ſind die Bäume, die Promenade. Wir gehen und gehen immer weiter und dennoch fühlen wir keine Müdigkeit, ſo ſehr bewundern wir, was wir hören und ſehen. Hier ſind es goldene Ringe, Brillant⸗ nadeln zu zwei Sous das Stück.
„Kaufen wir eine,“ ſagt Peter leiſe.
„Bruder, wohin denkſt Du! Merkſt Du nicht, man will uns zum Beſten haben?“
„Schon wieder? Schon wieder, Peter?“
Einige Schritte davon ſteht ein Herr vor einem kleinen Bretterhäuschen, klopft mit einem Stock auf eine Leinwand und ruft:
„Hier iſt für den Spottpreis von zwei Sous zu ſehen der große, berühmte Antianto⸗Polvphage⸗ der Zeiſige, Aale, Säbel und Degen verſpeist!“
Auch das will Peter ſehen.
„Nicht doch,“ ſag' ich ihm,„man lacht uns ausz vergiß nicht, wir ſind in Paris.“
Nur mit vieler Mühe halt' ich Peter zurück, der
mit ſeinen ſieben Sous in der Taſche Alles ſehen, hören und kaufen will. Aber halt, wohin rennt die
Menge? Was ſoll die Muſik? Wir folgen dem Strome, und erblicken mitten auf einem großen Platze
ein offenes Cabriolet und darauf einen Herrn in
rothem, goldgeſticktem Rocke, mit gepuderten Haaren und langem Zopfe, Nankinhoſen, Huſarenſtiefeln und zwei langen goldenen Uhrenketten, woran zwei dicke rothe Kugeln hängen.
Hinter dieſem ſchönen Herrn ſtehen zwei Männer mit einem Geſicht, ſo ſchwarz wie Neger, aber Hän⸗


