Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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gleichen Drehungen verlernt hat, geräth aus dem Gleichgewicht und ſtürzt der Länge nach auf den Bo⸗ den in einem Zuftande, der wahrhaft Mitleid ver⸗ diente. Auf das Geſchrei meines Bruders und der alten Tante eilt die ganze Nachbarſchaft neugierig zuſammen: Diener, Köche und Köchinnen. Die Einen heben Madame Durfort auf, die Andern fragen ſich heiſer; ſogar der alte Portier kommt mit dem Beſen in der Hand herbei. Inzwiſchen ruft die Tante un⸗ aufhörlich Ach und Weh⸗, während mein Bruder, der ſieht, daß ihm das Follern nichts hilft und daß es nicht überall Süßigkeiten vom Boden aufzuſchlecken gibt, ſich allmälig aufrafft und die Savoyarde zu tanzen anfängt, dabei ſein Ju, ju! piu, piue ruft und mit den Händen klatſcht.

Aglae, die von dieſer Muſik nichts verſteht, ſpringt endlich aus dem Bette auf und gibt dem Savoparden, der ſich dieſen Tanz in ihrem Zimmer erfrecht, ein Paar geſunde Ohrfeigen. Peter, der auf Kuchen geſpitzt hat, iſt ganz verdutzt darüber. In dem näm⸗ lichen Augenblick dringt die Tante, gefolgt vom Portier und einigen Köchinnen, in die Kammer der Nichte, welche über den Zorn ihrer Tante ganz erſtaunt thut und auf den kleinen Schornſteinfeger hinweist, der wie ein Blitz aus heiterem Himmel in ihr Zimmer ge⸗ fallen iſt. Der Portier erkennt meinen Bruder, packt ihn beim Ohr und wirft ihn zum Tempel hinaus.

Peter, erſt geohrfeigt, dann geohrzupft, läuft heulend die Treppe hinab. Unten im Hofe erwiſcht ihn der junge Offizier, der ſich ftellt, als komme er