Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Welches Vergnügen empfanden wir, wenn es uns gelang, uns gegenſeitig zu treffen! Welcher Jubel, wenn eine Balle auf Jakobs Rücken zerplatzte, wäh⸗ rend er zu fliehen ſuchte, oder eine Peter in's Geſicht traf, während er ſeinen kleinen blonden Kopf aus ſeinem Verſteck hervorſtreckte! Der Beſiegte jubelte mit dem Sieger: der Sieg koſtete nie eine Thräne. Konnten wir die Kälte fühlen? Wir waren ſo glück⸗ lich und in einem Alter, wo das Glück ſo rein iſt, da es weder durch die Erinnerungen der Vergangen⸗ heit, noch 3 die Furcht für die Zukunft. wird.

Schon einigemal hatte uns unſere Mutter ge⸗ rufen, heimzukommen.

Gleich, hatten wir alle Drei geantwortet. Aber im Augenblick, wo wir in's Haus zurückkehren woll⸗ ten, fachte eine von Einem von uns dem Andern

zugeſchleuderte Schneeballe den Krieg wieder friſch

an: man bekämpfte ſich abermals, das Freudenge⸗ ſchrei und die tolle Heiterkeit widerhallte auf's Neue

in unſern Bergen. Unſere Füße waren halberſtarrt

vor Kälte; unſere kleinen, rothen, aufgeſchwollenen

Hände waren kaum im Stande, den Schnee aufzu⸗ leſen und zu ballen, der uns einen ſo angenehmen

Zeitvertreib gewährte, und doch konnten wir uns nicht entſchließen, in die warme Stube hineinzugehen. Aber die einbrechende Nacht zwingt uns endlich, unſer Spiel aufzugeben. Wir kehren alle Drei, außer Athem, keuchend und noch vor Vergnügen ßrahlend⸗

nach Hauſe zurück; wir kauern uns um den unge⸗