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Elender, aber verderben Sie mich nicht in den Au⸗ gen meiner Eltern.“
Ein Schrei ertönt hinter der Thüre. Julian hat die Stimme ſeiner Mutter erkannt; er ſtößt die Stirne auf den Fußboden, indem er ausruft:„Sie horchten... ſie wiſſen Alles.. o, mein Herr, den Tod. geben Sie mir eine Waffe, daß ich mich umbringe, ich kann nicht mehr vor ihnen erſchei⸗ nen!“
Candrillon felbſt iſt tief bewegt von dem herzzer⸗ reißenden Schrei, den er gehört; indeß nimmt er ſich zuſammen, hebt Julian auf, läßt ihn ſitzen und fährt fort:„Sie ſind ſehr ſtrafbar, aber der Tod macht Nichts wieder gut, denn Sie gingen dahin in Schande! Beſſer alſo iſt eine aufrichtige Reue, ein Betragen, das Ihr vergangenes Leben wieder rein wäſcht; aber vor Allem: wie heißt Ihr Mitſchuldiger?“
„Derneſth.“
„Ich hatte es ſchon geahnt. Darum redete er nicht in Savenay's Gegenwart.“
„Ach, mein Herr, ich will mein Verbrechen nicht zu entſchuldigen ſuchen, das iſt unmöglich, aber den⸗ noch hätte ich ohne Derneſty niemals den Gedanken zu einer ſolchen Handlung gefaßt. Ich war von Schulden geplagt, da ich insgeheim Spiel und Be⸗ luſtigungen liebte.. ich hatte mich verführen laſſen! Da begegnete er eines Tags auf einer Landparthie, die ich mit ihm machte, dieſem Greiſen; er erhielt Kunde von deſſen ſechszigtauſend Franken und.„ ich
hätte lieber ſterben als ſeinen Rathſchlägen Gehör


