Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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ſame Art und Weiſe bemerkt, womit er aufgenom⸗ men wird. Bei ſeinem Anblick haben Vater und Mutter mit einer Art Grauſen den Kopf abgewen⸗ det; Friedrich und Roſa⸗Maria ſchlagen traurig die Augen nieder; Hieronymus ſieht mitleidig dieſen Neffen an, den er zum erſten Mal erblickt, und der Vater Savenay hat eine ganz beſtürzte Miene.

Als Julian den Greiſen anſichtig wird, geräth er in Verlegenhett und weiß nicht, was er denken ſoll. Er blickt mit ängſtlicher Miene um ſich und begeg⸗ net dem ſtrengen Auge des Herrn Candrillon, der ihn mit den Worten angeht:Herr Julian⸗ ich muß mich einen Augenblick mit Ihnen unterhalten, mit Ihnen allein; Ihre Familie wird uns wohl unter vier Augen laſſen.

O, ja, ja! ſagt Friedrich, Candrillons Ab⸗ ſicht, Julian die Schande des Geſtändniſſes vor ſei⸗ nen Eltern zu erſparen, begreifend, und führt Herrn und Frau St. Godibert mit ſich weg. Während die andern Perſonen dem Pagre folgen, flüſtert Herr Candrillon dem Banquier, dem er ſich genähert, in's Ohr:Behorchen Sie die Unterredung⸗ welche ich mit Ihrem Sohne haben werde, dann weiß ich ge⸗ wiß, daß Ihnen kein Zweifel mehr bleibt.

Es wurde ſo eingerichtet, daß St. Godibert durch die Thürſpalte lauſchen konnte.

Den Jüngling hat Erblaſſen und Zittern befal⸗ len. Er weiß noch nicht, was man von ihm will; aber ſein längſt ſchon reges Gewiſſen läßt ihn ſtets die Entdeckung ſeines Frevels befürchten und ſein

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