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Dann eilt er in den Speiſeſaal, indem er ausruft:„Ich erkläre, daß ich einen Jägerappetit habe.“
Roſa⸗Maria benimmt ſich anfangs ſchüchtern, da ſie an der Tafel unbekannte Perſonen findet, aber Herr Candrillon iſt ſehr liebenswürdig gegen ſie und ſeine Heiterkeit, ſeine Gewandtheit beleben das Mahl. Derneſty will auch liebenswürdig ſein, aber ſein Witz iſt Spott und kein Frohſinn. Julian ſieht ſeine Baſc häufig an und begreift die Veränderung im Betragen ſeiner Eltern gegen das junge Mädchen nicht. Der Major Krauteberg verhält ſich beinahe ſtumm, ißt aber für Vier, indem er, was man ſagt, bloß durch eine Geberde villigt, welche ſeine Kinn⸗ lade nicht in ihrem Dienſte ſtört.
Madame St. Godibert, indem ſie mit Derneſty kokettirt, befragt ihn nach Herrn Richard, den ſie ſchon lange nicht mehr ſieht.
„Ich weiß nicht, Madame, was aus ihm wird,“ antwortet Derneſty.„Er iſt, glaube ich, ausgezogen, aber ich begegne ihm nirgends.“
Bei dem Namen Richard horcht Roſa⸗Maria auf, denn derſelbe erinnert ſie an die Schändlichkeit, die man gegen ſie begangen; da man jedoch nicht weiter von ihm redet, ſo däucht ihr, das müſſe ein Anderer ſein, denn in guter Geſellſchaft würde man einen ſolchen Menſchen nicht dulden. Das naive Kind wußte freilich nicht, wie leicht es Spitzbuben wird⸗ ſich unter ehrliche Leute einzuſchleichen.
Man ſteht vom Tiſch auf. Herr Candrillon, eit⸗


